Dank der Online-Pflegeberatung kriegt Peter mehr Pflegegeld

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Der Diabetiker Peter kann kaum noch gehen und hat starke Schmerzen. Doch eine Online-Pflegeberatung von hallo.care änderte für ihn viel zum Positiven. Er kriegt nun viel mehr Unterstützung von der Pflegekasse.

Das Wichtigste in Kürze

  • Peters Gesundheitszustand hat sich durch seine Polyneuropathie deutlich verschlechtert, sodass er im Alltag kaum noch zurechtkommt und starke Schmerzen hat.
  • Bei einer Online-Pflegeberatung empfahl ihm die Pflegeberaterin, einen höheren Pflegegrad zu beantragen, und unterstützte ihn direkt beim Ausfüllen des Antrags.
  • Der Antrag war erfolgreich: Peter erhielt Pflegegrad 3 statt 2 und profitiert nun von deutlich höheren Leistungen der Pflegekasse.

Die Hände brennen und kribbeln; die Füße fühlen sich taub an. Peter leidet schon seit vielen Jahren an Polyneuropathie – einer Nervenkrankheit, die bei ihm durch Diabetes mellitus ausgelöst wurde und nicht heilbar ist.

Da Peter seit mehreren Jahren Pflegegrad 2 hat, sind für ihn die halbjährlichen Beratungseinsätze nach Paragraf 37.3 Pflicht. Ansonsten kann das Pflegegeld gekürzt oder gestrichen werden. Ziel ist es, die Qualität der häuslichen Pflege zu sichern und Angehörige zu entlasten. „Und oft lohnen sie sich für die Betroffenen auch finanziell“, weiß Daniela Streit, Pflegeberaterin bei hallo.care.

Peters Symptome haben sich stark verschlimmert

Das hat sie neulich bei ihrem Klienten Peter erlebt, der eigentlich anders heißt. Unsere Pflegeberaterinnen können die Termine abwechselnd bei den Pflegebedürftigen zu Hause und online durchführen. Daniela traf Peter neulich bei einer Online-Beratung, die bei hallo.care auch am Samstagmorgen stattfinden kann. „Diese Termine sind sehr beliebt. Besonders bei Familien oder Pflegebedürftigen, die unter der Woche oft zum Arzt müssen“, sagt Daniela.

Bei einer Online-Beratung erzählte ihr Peter, dass sich seine Polyneuropathie-Symptome verschlimmert hätten. Er könne kaum noch gehen und leide unter starken Schmerzen. Da er im Alltag immer schlechter zurechtkommt, empfahl ihm Daniela, einen höheren Pflegegrad zu beantragen.

Pflegeberaterin Daniela Streit.
Daniela Stret ist Pflegeberaterin bei hallo.care.

Nach wenigen Wochen hatte er Pflegegrad 3 statt 2

Sie half ihm gleich, den Antrag auszufüllen. Peter musste ihn nur noch unterschreiben und abschicken: „Diese Dienstleistung spart unseren Klienten natürlich viel Zeit und Nerven“, so Daniela. Außerdem haben die Pflegeberaterinnen viel Erfahrung und wissen, worauf es bei solchen Anträgen ankommt. Denn manchmal machen Feinheiten in der Formulierung den Unterschied.

Tatsächlich bekam Peter kurze Zeit später Besuch vom Medizinischen Dienst, der seinen Gesundheitszustand neu beurteilte. Nach wenigen Wochen hatte er Pflegegrad 3 statt 2.

Sein monatliches Pflegegeld wurde deshalb von 347 auf 599 Euro erhöht und die Pflegekasse zahlt ihm mehr Geld für die ambulante Pflege durch einen Pflegedienst. Auch für die teil- und vollstationäre Pflege steht ihm nun ein höheres Budget zur Verfügung.

Peter profitiert von Leistungen im Wert von mehreren Hundert Euro

„Dank dieser Erhöhung profitiert Peter von Leistungen im Wert von Hunderten Euro. Diese verbessern seine Lebensqualität und erleichtern vieles“, sagt Pflegeberaterin Daniela.

Sie freut sich sehr, dass sein Pflegegrad so unkompliziert erhöht wurde. „Das ist nicht selbstverständlich und zeigt, wie wichtig Pflegeberatungen sind. Sie lohnen sich für alle Beteiligten – ob sie nun online oder zu Hause stattfinden.“

Pflegeleistungen bei der häuslichen Pflege: ein Überblick

Unter diesem Link wird genauer erklärt, welche Leistungen deinem Angehörigen bei der häuslichen Pflege zustehen.

Leistungen  PG 1  PG 2  PG 3  PG 4  PG 5 
Pflegegeld (monatlich)    347 €  599 €  800 €  990 € 
Pflegesachleistungen (monatlich)    796 €  1.497 €  1.859 €  2.299 € 
Entlastungsbetrag (monatlich)  131 €  131 €  131 €  131 €  131 € 
Pflegehilfsmittel zum Verbrauch (monatlich)  bis zu 42 €  bis zu 42 €  bis zu 42 €  bis zu 42 €  bis zu 42 € 
Hausnotruf (monatlich)  bis zu 27€  bis zu 27€  bis zu 27€  bis zu 27€  bis zu 27€ 
DiPA (monatlich)  40 € +   40 € +   40 € +   40 € +   40 € +  
Verhinderungspflege und Kurzzeitpflege (jährlich)    3.539 €  3.539 €  3.539 €  3.539 € 
Tages- und Nachtpflege (monatlich)    721 €  1.357 €  1.685 €  2.085 € 
Wohnraumanpassungen (je Maßnahme)  4.180 €  4.180 €  4.180 €  4.180 €  4.180 € 

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