Zehn Fakten über Stürze im Alter: Pflegeberaterin Simone erklärt die wichtigsten Risiken und Schutzmassnahmen

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Stürze gehören im Alter zu den häufigsten Unfallursachen. Pflegeberaterin Simone begleitet seit vielen Jahren ältere Menschen und erlebt bei Hausbesuchen immer wieder, wie viele Risiken unterschätzt werden. Deshalb erklärt sie die wichtigsten Fakten rund um Stürze – und wie sie sich oft vermeiden lassen.

1. Stürze sind im Alter sehr häufig

Etwa jede dritte Person über 65 Jahre stürzt mindestens einmal im Jahr. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko deutlich weiter an.

2. Besonders kritisch ist der frühe Morgen

Viele Stürze passieren nachts oder in den frühen Morgenstunden. Simone erklärt, dass der Kreislauf nach dem Aufstehen oft noch instabil ist – vor allem beim Gang zur Toilette im Dunkeln.

3. Die Wohnung ist oft nicht sicher genug

Bei Hausbesuchen stellt Simone immer wieder fest, dass viele Wohnungen nicht ausreichend auf Sturzprävention ausgelegt sind. Unter diesem Link kannst du in nur zwei Minuten prüfen, wie sicher die Wohnung deiner Eltern ist.

4. Teppiche werden unterschätzt

Lose Kabel und Teppiche sind eine häufige Stolperfalle. Selbst dünne Teppiche können gefährlich werden. Sturzfallen sind auch Möbelstücke, die frei herumstehen.

Dieses Bild zeigt unsere Pflegeberaterin Simone.
Simone ist Pflegeberaterin bei hallo.care und unterstützt ältere Menschen sowie ihre Angehörigen bei Fragen rund um Pflege, Sicherheit und Alltag. Bei Hausbesuchen erkennt sie Risiken frühzeitig und hilft dabei, passende Lösungen für ein sicheres Wohnen zu finden.

5. Falsches Schuhwerk erhöht das Risiko

Pantoffeln oder offene Hausschuhe bieten oft zu wenig Halt. Besser sind feste, rutschfeste Schuhe – auch in der Wohnung.

6. Schlechte Beleuchtung ist ein Risikofaktor

Dunkle Wege oder schlecht ausgeleuchtete Räume erhöhen die Sturzgefahr deutlich. Nachtlichter oder Bewegungsmelder können helfen.

7. Bewegung schützt vor Stürzen

Regelmäßige Bewegung stärkt Muskeln und Gleichgewicht. Schon einfache Übungen oder tägliche Spaziergänge machen einen Unterschied.

8. Treppensteigen trainiert den Körper

Wenn es gesundheitlich möglich ist, ist Treppensteigen ein effektives Training für Kraft, Koordination und Ausdauer.

9. Medikamente können Schwindel auslösen

Bestimmte Medikamente, etwa Blutdrucksenker oder Schlafmittel, können die Sturzgefahr erhöhen. Regelmäßige ärztliche Kontrollen sind wichtig.

10. Notrufsysteme geben Sicherheit

Ein Hausnotruf oder ein mobiles Notrufgerät ermöglichen schnelle Hilfe im Ernstfall. Simone betont, dass Betroffene dadurch länger sicher und selbstständig zu Hause leben können.

 

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