1. Stürze sind im Alter sehr häufig
Etwa jede dritte Person über 65 Jahre stürzt mindestens einmal im Jahr. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko deutlich weiter an.
2. Besonders kritisch ist der frühe Morgen
Viele Stürze passieren nachts oder in den frühen Morgenstunden. Simone erklärt, dass der Kreislauf nach dem Aufstehen oft noch instabil ist – vor allem beim Gang zur Toilette im Dunkeln.
3. Die Wohnung ist oft nicht sicher genug
Bei Hausbesuchen stellt Simone immer wieder fest, dass viele Wohnungen nicht ausreichend auf Sturzprävention ausgelegt sind. Unter diesem Link kannst du in nur zwei Minuten prüfen, wie sicher die Wohnung deiner Eltern ist.
4. Teppiche werden unterschätzt
Lose Kabel und Teppiche sind eine häufige Stolperfalle. Selbst dünne Teppiche können gefährlich werden. Sturzfallen sind auch Möbelstücke, die frei herumstehen.

5. Falsches Schuhwerk erhöht das Risiko
Pantoffeln oder offene Hausschuhe bieten oft zu wenig Halt. Besser sind feste, rutschfeste Schuhe – auch in der Wohnung.
6. Schlechte Beleuchtung ist ein Risikofaktor
Dunkle Wege oder schlecht ausgeleuchtete Räume erhöhen die Sturzgefahr deutlich. Nachtlichter oder Bewegungsmelder können helfen.
7. Bewegung schützt vor Stürzen
Regelmäßige Bewegung stärkt Muskeln und Gleichgewicht. Schon einfache Übungen oder tägliche Spaziergänge machen einen Unterschied.
8. Treppensteigen trainiert den Körper
Wenn es gesundheitlich möglich ist, ist Treppensteigen ein effektives Training für Kraft, Koordination und Ausdauer.
9. Medikamente können Schwindel auslösen
Bestimmte Medikamente, etwa Blutdrucksenker oder Schlafmittel, können die Sturzgefahr erhöhen. Regelmäßige ärztliche Kontrollen sind wichtig.
10. Notrufsysteme geben Sicherheit
Ein Hausnotruf oder ein mobiles Notrufgerät ermöglichen schnelle Hilfe im Ernstfall. Simone betont, dass Betroffene dadurch länger sicher und selbstständig zu Hause leben können.